Nachbenennungen Vorstand und Ausschüsse
Nach der Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden des Ausschusses für Wirtschaft, Dr. Stefan Dietzfelbinger, hieß der Bürgermeister der Gemeinde Bergen, Herr Michael Rauner, die Anwesenden herzlichst willkommen in seiner Gemeinde – eine Gemeinde mit nur einem Einwohner pro Quadratkilometer und mit einer einzigartigen Nähe zu Deutschland. Anschließend wurden Stephan Reinders, Bürgermeister der Gemeinde Bedburg-Hau, als neuer stellvertretender Vorsitzender und als Vorsitzender des regionalen Lenkungsausschusses ernannt, Luciën van Riswijk, Bürgermeister von Zevenaar, als Vorsitzenden des Ausschusses für Finanzen und Projekte, Simon Panke, Bürgermeister der Stadt Dinslaken, als stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Finanzen und Projekte, Martin Kepser, Bürgermeister der Gemeinde Kranenburg, als stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Grenzüberschreitende Verständigung und Inge van Dijk, Bürgermeisterin der Gemeinde Mook und Middelaar als stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft.
Abschied Euregio-Ambassadeur Prof. Dr. Paul Sars
Während der Sitzung verabschiedete die Euregio Rhein-Waal sich vom Euregio-Ambassadeur Prof. Dr. Paul Sars. Seit dem Anfang des Netzwerks der Ambassadeure war Prof. Dr. Paul Sars immer mit viel Enthusiasmus dabei und hat als Ambassadeur die Euregio Rhein-Waal hervorragend unterstützt. Herr Dr. Stefan Diezfelbinger betonte nochmals, dass Prof. Dr. Paul Sars stets einer der größten Fürsprecher unserer Euregio gewesen sei. Ob es darum gegangen sei, D-NL-Anstecknadeln an potenzielle und neue Studierende zu verteilen, die neuesten Präsentationen für die Gastvorlesungen anzufordern oder Besuche bei Organisationen, Unternehmen und Interreg-Projekten zu organisieren: Prof. Dr. Paul Sars habe sich unermüdlich dafür eingesetzt, Studierende für die Chancen und die Bedeutung der Euregio zu sensibilisieren. Die Euregio Rhein-Waal bedankt sich für dieses und vieles mehr herzlichst.
Projekte und Projektideen vorgestellt
Die Euregio Rhein-Waal erhält regelmäßig von sowohl niederländischen als auch von deutschen Mitgliedsgemeinden Rückmeldungen, dass das Thema Widerstandsfähigkeit und Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung immer mehr an Bedeutung gewinnt und man nach dem richtigen Ansatz sucht, um diese Widerstandsfähigkeit zu stärken. Deswegen hat die stellvertretende Geschäftsführerin Dr. Heidi de Ruiter während der Sitzung das Projektkonzept resiliente Gemeinden „REBORN“ vorgestellt.
Auch hat Herr Justus Keitel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Münster, im Namen der Deutsch-Niederländischen Raumordnungskommission (DNROK) die neue Broschüre präsentiert. Die Broschüre informiert die Einwohner des Grenzgebiets über Beteiligungsmöglichkeiten bei räumlichen Entwicklungen und kann über diesen Link heruntergeladen werden. Diese wurde teilweise durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland mit seinen Programmpartnern ermöglicht und von der Europäischen Union unter dem Namen „Räumlicher Kompass: Orientierung im Grenzgebiet“ kofinanziert.
Darüber hinaus hat Frau Malve Falk, Vereniging Nederlands Cultuurlandschap, einen Vortrag zum Interreg Deutschland-Nederland Projekt „Grenzenloos Landschap – Grenzenlose Landschaft“ gehalten. Der Klimawandel und die Biodiversitätskrise sind zwei große Probleme, die die Gesellschaft nur gemeinsam lösen kann. Aus diesem Grund hat das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V. gemeinsam mit der Vereniging Nederlands Cultuurlandschap das Interreg-VI-Projekt ins Leben gerufen.
Die Euregio Rhein-Waal bedankt sich herzlich bei allen Anwesenden für den immer wichtigen Input und die interessanten Vorträge.