SHAPE wird von der Firma RheWaTech aus Kalkar geleitet und bringt neun kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen aus Deutschland und den Niederlanden zusammen. Projektpartner wie Royal Eijkelkamp und Antonie.ai arbeiten gemeinsam an intelligenten Mess- und Analysesystemen zur Bewertung der Bodengesundheit. Mithilfe von künstlicher Intelligenz und moderner Datenanalyse entsteht ein Monitoringsystem, das Landwirten in Echtzeit Informationen über den Zustand ihrer Böden liefert und sie bei einem nachhaltigen Bodenmanagement unterstützt.
Der Besuch machte deutlich, wie wichtig grenzübergreifende Innovationsnetzwerke für die Entwicklung praxisnaher Lösungen in den Bereichen Landwirtschaft, Klima und Wassermanagement sind. Gleichzeitig zeigte sich, wie stark Projekte wie SHAPE regionale Innovationsökosysteme fördern und Unternehmen bei ihrer Entwicklung unterstützen können.
Soil Valley, eine Initiative von Royal Eijkelkamp, entwickelt sich dabei zunehmend zu einem internationalen Kompetenzzentrum für Boden- und Wassertechnologien. Rund vierzig Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand arbeiten dort gemeinsam an Lösungen für aktuelle Herausforderungen wie Klimawandel, nachhaltige Landwirtschaft und Wassermanagement.
Auch die Entwicklung der Projektpartner verdeutlicht die Dynamik solcher Kooperationen: Das Unternehmen Antonie.ai wuchs seit Beginn des SHAPE-Projekts von wenigen Mitarbeitenden auf inzwischen rund dreißig Beschäftigte und rechnet mit einer weiteren Expansion. Royal Eijkelkamp verbindet wiederum langjährige handwerkliche Erfahrung mit moderner Technologieentwicklung.
Mit Initiativen wie SHAPE und der engen Zusammenarbeit innerhalb von Soil Valley entstehen grenzübergreifend innovative Ansätze für eine nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft in Europa.
Das Projekt SHAPE wird im Rahmen des Interreg VI-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und mit 2,2 Mio. Euro durch die Europäische Union, das Ministerie van Economische Zaken en Klimaat, das MWIKE NRW sowie die Provincie Gelderland mitfinanziert.
Quelle: Newsletter Interreg Deutschland-Nederland, 20.5.26